brocade Brocade / Foundry Networks


Von
Foundry Networks zu Brocade

brocade_logo1An dem 21. Juli 2008 wurde Foundry Networks vom US-amerikanischen SAN-Spezialisten Brocade übernommen. Brocade erweitert dadurch sein Portfolio um Ethernet-Produkte und rundet seine Produkpalette ab. Foundry stellt Switches und Router für IP-Netzwerke her, wobei sie hauptsächlich für ihre Hochleistungsprodukte bekannt sind. Brocades Kerngeschäfte sind dagegen Switches für Fibre-Channel-basierende Speichernetzwerke.

Brocade ist einer der führenden Hersteller von Netzwerkinfrastruktur-Produkten. Der Hersteller bietet neben hochperformanten L2/L3-LAN-Switches mit enormer Portdichte und Leistungswerten auch ein umfangreiches Portfolio an L4-7 Switches mit integriertem Internet Traffic- und Content-Management an.

 

Brocade VDX 6720 Switche

brocade_vdx_6720-24-60Speziell entwickelt für hoch virtualisierte und Cloud Computing optimierte Datacenter, stellt Brocade mit den neuen VDX 6720 Datacenter Switchen eine neue Produktreihe von 10 Gigabit Ethernet (GbE) Switchen vor. Sie revolutionieren Layer 2 Ethernet-Netzwerke und ermöglichen die ersten Ethernet Fabrics.

Ein flaches Multi-Pathing-fähiges deterministisches Netzwerk, welches sich besonders für virtuelle und konvergente Umgebungen eignet,  entsteht,  indem Netzwerkschichten zusammengelegt werden und das Spanning Tree Protocol (STP) überflüssig gemacht wird. Das Management von großen IT-Umgebungen wird vereinfacht, virtuelle Maschinen werden mobiler, das Netzwerk effektiver genutzt.

 

Die Brocade VDX Ethernet Fabric Switche, mit integrierter Virtual Cluster Switching (VCS) Technologie, optimieren Netzwerke im Datacenter und sorgen für hoch virtualisierte Cloud-Umgebungen:

  • Brocade VCS ermöglicht echte Ethernet Fabrics und ersetzt das ineffiziente Spanning Tree Protocol (STP) durch den IETF-Standard Transparent Interconnection of Lots of Links (TRILL).
  • Brocade VCS stellt eine verteilte Control Plane bereit, über die jedem Switch die gesamte Netzwerktopologie bekannt ist. Mithilfe der Technologie Automatic Migration of Port Profiles (AMPP) ziehen mit einer virtuellen Maschine automatisch auch die Netzwerkeigenschaften und Netzwerkkonfigurationen um
  • Ein VDX-Cluster unterstützt aktuell bis zu 600 10 GbE Ports und 10.000 virtuelle Maschinen.
  • Der Cluster wird als ein einziger logischer Switch administriert.
    Dadurch wird das Management in der Fabric vereinfacht und Kosten und Komplexität werden verringert.

 

Besondere Eigenschaften der Brocade VDX 6720 Switche:

  • Vermittlung aller Arten von Datenverkehr, inklusive IP, iSCSI, CIFS, NFS und Fibre Channel over Ethernet (FcoE), sowie Priorisierung des FcoE- und iSCSI-Verkehrs
  • als Ein- oder Zwei-Rack-Unit (1 HE oder 2 HE) erhältlich
  • Ports on Demand (POD)-Lizenzierung von 16 auf 60 Ports erweiterbar. Jeder Port unterstützt 10 GbE als auch 1 GbE
  • Wire-Speed Performance von 10 Gb/s zwischen den Ports
  • geringe Latenz von nur 600 Nanosekunden
  • basieren auf 10 Gb/s Data Center Bridging (DCB)
  • fügt sich nahtlos in bestehende Hardware-Infrastrukturen ein

 

Brocade VDX 6720-24

Brocade VDX 6720-60

Switching-Bandbreite

480 Gb/s

1.200 Gb/s

Forwarding-Bandbreite

358 Mp/s

896 Mp/s

Port-to-Port Latenzzeit

600 ns

600 ns innerhalb 10-Port-Gruppe, maximal 3 x 600 ns pro Switch möglich

1/10 Gigabit Ethernet SFP+Ports

24

60

„Ports on Demand“ Modelle

16, 24

40, 50, 60

 

FastIron Edge Switch

brocade_grafik_1


Die Brocade FastIron Edge Switch (FES) Familie setzt neue Maßstäbe für Edge-Connectivity. Sie verbindet eine  anpassungsfähige Feature-Ausstattung mit einer hohen kombinierten 10/100Base-TX- und Gigabit Ethernet-Portdichte im kompakten Format. Der FES zeichnet sich durch ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis und eine komplette Bestückung mit sämtlichen Switching- und Layer-3 Multiprotocol-Routing-Services aus. Hinzu kommen mehrere Redundanz-Ebenen und integrierter QoS-Support für den Einsatz in einem breiten Spektrum von Mehrwert-Netzwerkanwendungen. Die umfangreiche Feature-Palette des FES bietet Netzwerk-Administratoren eine ebenso leistungsfähige wie kosteneffektive Plattform, mit der sich ein breites Spektrum heutiger und zukünftiger Netzwerkanforderungen abdecken lässt. Die Palette reicht dabei vom einfachen Netzwerkanschluss bis zu Audio- und Video-Streaming-Applikationen, weitreichendem Multicast-Support und einer Plattform für konvergente VoIP-Anwendungen. Eine Infrastruktur auf Basis der FES-Serie von Brocade stellt eine sichere Netzwerkumgebung dar, die heute und auch auf längere Sicht ein Maximum an ROI mit einem Minimum an TCO verbindet.


Die intelligenten Edge-Produkte der FES-Serie sind mit folgenden Konfigurationen erhältlich:

brocade_fes2402

FES2402:

24 10/100Base-TX-Ports plus 2 1000Base-X-Ports (mini-GBIC) oder 2 1000Base-T-Ports (RJ45); volle Layer-2 und Basis Layer-3 Funktionalität; ein bei laufendem Betrieb und vor Ort austauschbares AC-Netzteil; belegt 1,5 Rack-Einheiten

FES2402-PREM:

24 10/100Base-TX-Ports plus 2 1000Base-X-Ports (mini-GBIC) oder 2 1000Base-T-Ports (RJ45); volle Layer-2 und Layer-3 Funktionalität; ein bei laufendem Betrieb und vor Ort austauschbares AC-Netzteil; belegt 1,5 Rack-Einheiten

 

brocade_fes4802

FES4802:

48 10/100Base-TX-Ports plus 2 1000Base-X-Ports (mini-GBIC) oder 2 1000Base-T-Ports (RJ45); volle Layer-2 und Basis Layer-3 Funktionalität; ein bei laufendem Betrieb und vor Ort austauschbares AC-Netzteil; belegt 1,5 Rack-Einheiten

FES4802-PREM:

48 10/100Base-TX-Ports plus 2 1000Base-X-Ports (mini-GBIC) oder 2 1000Base-T-Ports (RJ45); volle Layer-2 und Layer-3 Funktionalität; ein bei laufendem Betrieb und vor Ort austauschbares AC-Netzteil; belegt 1,5 Rack-Einheiten

 

brocade_fes9604

FES9604:

96 10/100Base-TX-Ports plus 4 1000Base-X-Ports (mini-GBIC) oder 4 1000Base-T-Ports (RJ45); volle Layer-2 und Basis Layer-3 Funktionalität; ein bei laufendem Betrieb und vor Ort austauschbares AC-Netzteil; belegt 2,5 Rack-Einheiten

FES9604-PREM:

96 10/100Base-TX-Ports plus 4 1000Base-X-Ports (mini-GBIC) oder 4 1000Base-T-Ports (RJ45); volle Layer-2 und Layer-3 Funktionalität; ein bei laufendem Betrieb und vor Ort austauschbares AC-Netzteil; belegt 2,5 Rack-Einheiten


JetScope - transparenter Datenverkehr für verbessertes Management und mehr Kontrolle


Sämtliche Versionen des FastIron Edge Switch unterstützen JetScope, die Lösung von Brocade für vereinfachtes Netzwerk-Management. Der Einsatz von Switches in einer Netzwerkinfrastruktur verbessert die Performance eines Netzwerks, macht es aber für den Netzwerk-Administrator nahezu unmöglich, sich ein Gesamtbild von Netzwerkkapazität, Bandbreitenbedarf, Auslastung und allgemeinem Betriebszustand des Netzwerks zu verschaffen.

JetScope hingegen macht das gesamte Netzwerk transparent und verdeutlicht, wo sich zum jeweiligen Zeitpunkt Problemstellen im Netzwerk befinden. Die Lösung nutzt die eingebauten Fähigkeiten der FES ASICs, durch die detaillierte Informationen zu den Verkehrsflüssen von Layer-2 bis Layer-7 eingeholt und zusammengefasst werden können, und übergibt diese Angaben automatisch an die IronView Network Management Station von Brocade. Dabei handelt es sich um ein auf Java basierendes Netzwerkkonfigurations- und Management-Tool, das detailliert und in grafischer Form Informationen über den Verkehr auf der Netzwerk- und Applikations-Ebene liefert.

Somit kann sich der Netzwerk-Manager schnell und präzise einen Überblick über den Netzwerkbetrieb verschaffen, lokale Brennpunkte genau unter die Lupe nehmen und etwaige Probleme rasch diagnostizieren und beheben, bevor sie ein größeres Ausmaß erreichen. JetScope liefert automatisch exakte SNMP/RMON-Statistiken, um den Verwaltungsaufwand zu verringern, der üblicherweise mit dem proaktiven Management, dem Design und der Kapazitätsplanung eines Netzwerks einhergeht.



Erhöhter Nutzen durch Konvergenz von Sprache, Bild und Daten


Die FastIron Edge Switch Serie bietet eine leistungsfähige Plattform für flexible, konvergente Sprach-, Video- und Daten-Dienste, die bei Änderungen und bei der Einführung zukünftiger Technologien problemlos angepasst werden können. Im Kabelschrank installiert, stellen die FES-Produkte all jene Fähigkeiten und Funktionen zur Verfügung, die zur betriebssicheren Integration von Telefonie-Funktionen in bestehende Netzwerkinfrastrukturen benötigt werden. Mit mehreren Redundanz-Ebenen und einer durch die Topologie bedingten Ausfalltoleranz sorgen die mit den FES-Produkten implementierten IP-Telefonie-Systeme und anderen Konvergenz-Technologien wie zum Beispiel Desktop-Video für innovative QoS-Features. Diese gewährleisten das hohe Maß an Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit, das Endanwender von herkömmlichen Telefon- und Videosystemen gewohnt sind.



Intelligente Kontrolle des Datenverkehrs für effektives Management von QoS und Bandbreite


Durch die innovativen QoS-Features des FastIron Edge Switch sind Netzwerk-Administratoren in der Lage, im gesamten Netzwerk hochwertige End-to-End Dienste zu garantieren. Die QoS-Implementierung von Brocade nutzt die effizienteste Technologie zur Klassifizierung und Priorisierung des Netzwerkverkehrs, damit Überlastungen des Netzes verhindert werden. Der FES unterstützt den Dual-Mode-Betrieb, also die Fähigkeit zur Identifikation von 802.1Q-markierten und unmarkierten Datenströmen, und kann diese an die entsprechend zugewiesenen VLANs weiterleiten. Die Bündelung von Sprach- und Datendiensten auf einer einheitlich strukturierten Verkabelung reduziert die Gesamt-Betriebskosten eines Netzwerks zusätzlich. Da jeder FES-Port für Telefon und PC genutzt werden kann, verringert sich die Zahl der in einer konvergenten Netzwerkinfrastruktur benötigten Switch-Ports um die Hälfte. Der Dual-Mode-Betrieb segmentiert und priorisiert die 802.1Q-markierten IP-Sprachpakete, während nicht markierter Datenverkehr an die entsprechenden VLANs gerichtet wird. Auf diese Weise werden Sprach- und Datenverkehr zum Zweck der Fehlersuche und Überwachung getrennt.



Verbesserter QoS sorgt für hohe Verfügbarkeit und Datenintegrität


Der FastIron Edge Switch übernimmt das Klassifizieren, Reklassifizieren, Policing und Markieren des Datenver-kehrs vor der Übertragung. Netzwerk-Administratoren können den Datenverkehr nach Netzwerkcharakteristika oder Geräten (z.B. VoIP-Telefonen, Management oder bandbreitenkritischen Applikationen) klassifizieren, um zwischen verschiedenen Verkehrsflüssen zu unterscheiden und in den QoS-Feldern von Layer-2 und Layer-3 Bandbreiten-Policies zu erzwingen. Der FES kann die Identifikation, Klassifizierung und Reklassifizierung der Übertragungen auf der Basis bestimmter Kriterien wie z.B. Port, MAC-Quell/Ziel-Adresse (Media Access Control), 802.1p Prioritäts-Bit, IP-Quell/Ziel-Adresse, ToS-Feld (Type of Service), DSCP-Feld (Differentiated Services Control Point) oder TCP/UDP-Port (Transmission Control Protocol/User Datagram Protocol) identifizieren, klassifizieren und reklassifizieren.

Nach erfolgter Klassifizierung wird der Datenverkehr in die Reihenfolge der Übertragung gebracht (Queuing und Scheduling), wobei der Netzwerk-Administrator die uneingeschränkte Kontrolle darüber hat, welche Reihenfolge das System wählt: Das anpassbare WRR-Verfahren (Weighted Round Robin) bietet die Gewähr, dass sämtliche Datenpakete übermittelt werden und dass auch Paketen mit niedrigerer Priorität ausreichend Bandbreite zur Verfügung steht. Das SP (Strict Priority)-Queuing bewirkt, dass der Datenverkehr mit der höchsten Priorität stets zuerst bedient wird, was dazu führen kann, dass Datenpakete mit geringerer Priorität zuwenig Bandbreite erhalten. Die Kombination aus SP und WRR bietet die Garantie für die Übertragung des Datenverkehrs mit der höchsten Priorität, während gleichzeitig auch Datenpakete mit niedrigerer Priorität berücksichtigt werden.

Der FES ermöglicht eine weitreichende Rate-Limiting-Optimierung mit Eingangs-Port- und Rate Limiting unter der Kontrolle herkömmlicher und erweiterter Access Control Lists (ACLs). Das Rate-Limiting gibt dem Netzwerk-Administrator die Möglichkeit zur fein abgestuften Kontrolle der vom Endanwender beanspruchten Bandbreite. Rate-Limiting in Kombination mit den verschiedenen Queuing-Techniken erlaubt dem Netzwerk-Manager die Balance, Feinabstimmung und Kontrolle des Bandbreitenbedarfs und schafft die Basis für lückenlosen QoS zur Regulierung des Datenverkehrs im gesamten Netzwerk. Sprach-, Video- und Hochgeschwindigkeits-Datendienste lassen sich kombinieren und über ein einheitliches Netzwerk übertragen, ohne dass die Leistungsfähigkeit beeinträchtigt wird oder Nachteile für den Endanwender entstehen.



Verbesserte Netzwerk-Zuverlässigkeit durch redundante Stromversorgung mit Lastausgleich


brocade_fes_backAlle FastIron Edge Switches verfügen über eine AC- oder eine DC-Stromversorgung. Jeder FES unterstützt außerdem zwei bei laufendem Betrieb austauschbare AC- oder DC-Netzteile mit Lastausgleich oder eine Kombination aus beidem, sodass ein hohes Maß an Redundanz und Flexibilität bei der Installation erreicht wird. Da sämtliche FES mit einheitlichen AC- und DC-Stromversorgungen (RPS5 bzw. RPS5-DC) bestückt sind, verringern sich die Kosten für die Ersatzteilbevorratung und die administrativen Ausgaben zusätzlich, während gleichzeitig die Wartung erleichtert sowie Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit des gesamten Netzwerks verbessert werden. Alle Redundanz-Features, die üblicherweise nur von modularen Chassis geboten werden, sind im FES bereits eingebaut. Somit ist der FES ein kompaktes, einfach zu installierendes und zu managendes Gerät mit fester Port-Bestückung.



Verbesserte Ausfallsicherheit durch redundante Uplink-Optionen


Die 1000Base-X (mini-GBIC) Gigabit-Ethernet-Schnittstellen unterstützen ein breites Spektrum von mini-GBIC Transceivern, um die gesamte Palette der Netzwerkanbindungen zu erschließen - von 1000Base-T (verfügbar ab dem 4. Quartal 2002) über 1000Base-SX, 1000Base-LX und 1000Base-LHA bis 1000Base-LHB (verfügbar ab dem 2. Halbjahr 2002) für Gigabit-Ethernet-Verbindungen bis 100 m Länge auf ungeschirmtem Twisted-Pair-Kabel (UTP) der Kategorie 5, 550 m auf Multimode Fiber (MMF), 10 km auf Single Mode Fiber (SMF) bzw. 70 km auf SMF und 150 km auf SMF. Zusätzliche Ausfallsicherheit kann durch Dual-Homed und redundante Gigabit-Ethernet-Uplinks erzielt werden, die mit Uni-Directional Link Detection (UDLD), Fast Port/Fast Uplink, IEEE 802.1s Multiple Spanning Tree, Per-VLAN Spanning Tree (PVST/PVST+), Per-VLAN Group Spanning Tree (PVGST) sowie 802.1Q-Trunks mit Load-Sharing bzw. Equal Cost Multi Path (ECMP) Datenzentralen-Anbindung ausgerüstet sind. Diese große Auswahl an redundanten, schnell instandsetzbaren und load-balancing-fähigen Features bietet dem Netzwerk-Administrator eine breite Palette von Implementierungsvarianten. Der FastIron Edge Switch ist deshalb die intelligente Enterprise Edge-Lösung für maximale Stabilität und Zuverlässigkeit durch Failover- und Recovery-Zeiten von weniger als einer Sekunde. Zusätzlich ergänzt der FES die Features und Funktionen der übrigen auf JetCore von Brocade basierenden Geräte, gleich ob modular oder mit fester Port-Bestückung.

 


Umfangreiche Switching- und Routing-Optionen


FES 2402, FES 4802 und FES 9604 unterstützen Wire-Speed Layer-2 Switching und Basis Layer-3 Funktionalität mit der Möglichkeit zum Upgrade auf volles Multiprotocol Layer-3 Routing. Die PREM-Version des FastIron Edge Switch unterstützt einen noch fundierteren Bestand an Mehrprotokoll Routing-Features mit hardwarebasiertem IP- und IPX-Routing, AppleTalk, RIP v1/2, OSPF, Multicast Routing (einschl. PIM-SM/DM, IGMPv2/v3 und DVMRP), Access Control Lists (ACLs) und Extended ACLs sowie Virtual Router Redundancy Protocol (VRRP) und VRRP-Enhanced (VRRP-E). Alle FastIron Edge Switches können von kompletter Layer-2 und Basis Layer-3 auf uneingeschränkte Layer-3 Funktionalität aufgerüstet werden. Mehrkosten für die Layer-3 Funktionalität müssen folglich nur dort aufgewendet werden, wo sie tatsächlich benötigt wird.



IronShield Sicherheit - Netzwerkschutz mit Wire-Speed


Der FastIron Edge Switch unterstützt mehrere Sicherheitsebenen, beginnend mit dem Support für die MAC-Adresszuordnung. Der Netzwerk-Administrator kann eine einzelne MAC-Adresse oder eine Gruppe von MAC-Adressen einem bestimmten Port zuordnen, um zu verhindern, dass sich unbefugte User über eine freie RJ45-Wandsteckdose Zugang verschaffen. In komplexeren Netzwerk-Umgebungen mit Authentifizierungs-Servern und RADIUS-Technik (Remote Authentication Dial-In User Service) kann der Netzwerk-Manager die portbasierte Authenfizierung gemäß 802.1x freigeben. So ist gewährleistet, dass der FES einen Benutzer zunächst authentifiziert, bevor dem Port die Freigabe zum Senden von Daten an das Netzwerk erteilt wird. Dies gewährleistet den Usern sichere Mobilität, ohne die Integrität und Sicherheit des Netzwerks gegen unbefugte Zugriffe zu beeinträchtigen. Außerdem unterstützt der FES sowohl herkömmliche als auch erweiterte ACLs. Hat der Port seinen Betrieb aufgenommen, kann der Netzwerk-Administrator den Datenverkehr entsprechend der MAC-Quell/Zieladresse, der IP-Quell/Zieladresse oder des TCP/UDP-Ports verweigern, sodass das Netzwerk zusätzlich vor den Zugriffen böswilliger User geschützt wird. Da die ACL-Lookups im FES hardwaremäßig implementiert sind, gehen Schutz und Sicherheit des Netzwerks nicht zu Lasten der Switching- oder Routing-Performance.

Netzwerk-Manager können mit Hilfe des FES mehrere Zugangsebenen zur Management-Konsole einrichten. Die Schaffung mehrerer Schutzlevels für den Zugriff auf die Konsole und die Web-basierte Management-Schnittstelle verhindern, dass unberechtigte Personen auf die Switch-Konfiguration zugreifen oder sie verändern. Mit Hilfe von Terminal Access Controller Access Control Systems (TACACS/TACAC+) und RADIUS-Authentifizierung verfügen Netzwerk-Administratoren über ein beträchtliches Maß an zentralisierter Kontrolle und können so böswillige Benutzer von Eingriffen in die Netzwerkkonfiguration abhalten. Der FES unterstützt ferner Secure Shell (SSHv1 und SSHv2), um den Zugriff auf das Management-Interface und das System weiter einzuschränken. Der Netzwerk-Administrator kann ACLs nutzen und fein abgestufte Zugriffs- und Kontrollmöglichkeiten auf das System einrichten, indem die ACL an TELNET-, Web-Management- und SNMP-Interfaces gebunden wird.

Zum Schutz des Netzwerks vor Denial of Service-Angriffen (DoS) hat der Netzwerk-Manager die Möglichkeit, die Weiterleitung von ICMP PING Messages zu unterbinden und Rate-Limiting für ICMP- und TCP SYN-Pakete zu aktivieren. Der FES ist in der Lage, den ICMP- und TCP SYN-Datenverkehr an die Management-Adresse des Switch und den Transit-Datenverkehr zu überwachen, einzuschränken oder ganz zu unterbinden. Durch dieses Features kann verhindert werden, dass von Benutzern ausgehende DoS-Angriffe möglich sind oder unterstützt werden.

 


NetIron MLX Series

brocade_mlx


NetIron MLX ist eine leistungsfähige und kostengünstige Routerfamilie für Metro-Netzwerke, Internet-Routing, Rechenzentren, anspruchsvolle Firmen-Backbones und HPC-Umgebungen.

Die NetIron MLX-Router bieten Service Providern eine leistungsstarke Kombination aus fortgeschrittenen Service-Delivery-Fähigkeiten, vielseitiger Einsetzbarkeit, überragender Portdichte und hoher Traffic-Kapazität. Ihre Clos-Fabric-Architektur erreicht eine Switching-Kapazität von bis zu 3,84 Terabit pro Sekunde. Die einheitliche, skalierbare Architektur nutzt gemeinsame Management und Interface-Module für eine leistungsfähige Service-Bereitstellung mit Wire-Speed, während sich die Kosten für Ersatzteile in Grenzen halten.

Um eine breite Spanne von Netzwerk-Anforderungen abzudecken, sind die NetIron MLX Router in drei Chassisgrößen verfügbar:

  • NetIron MLX-4: Ein 4 Rack-Units (RU) hohes 4-Slot-System mit bis zu 16 10-GbE-Ports
  • NetIron MLX-8: 8-Slot-System mit 7 RU Höhe und bis zu 32 10-GbE-Ports
  • NetIron MLX-16: 14 RU hoch, 16-Slots und bis zu 64 10-GbE-Ports


Für Metro-Applikationen mit hohen Leistungsanforderungen ermöglichen die NetIron MLX Router Layer 2 Metro Ethernet-Dienste auf Basis folgender Standards: IEEE 802.1Q, Rapid Spanning Tree Protocol (RSTP), Virtual Switch Redundancy Protocol (VSRP) sowie Metro Ring Protocol (MRP). Letzteres ist proprietär von Brocade. Dank ihrer Kapazität von bis zu einer Million MAC-Adressen pro System bieten die NetIron MLX-Produkte hohe Skalierbarkeit für Layer 2 Metro-Applikationen. Hinzu kommen hoch skalierbare Metro-Services basierend auf künftigen Standards wie IEEE 802.1ad (Provider Bridges) und IEEE 802.1ah (Provider Backbone Bridges).

Ergänzend zu den Layer 2 Metro-Services bietet die NetIron MLX-Produktlinie eine Vielzahl an MPLS-Features und Diensten, darunter MPLS-TE, Fast Reroute (FRR), MPLS Virtual Leased Line (VLL), Virtual Private LAN Service (VPLS) und BGP/MPLS VPNs (RFC 2547bis). Diese Ausstattung gibt Betreibern die Möglichkeit, die für Layer 2 typische Einfachheit und Kosteneffizienz mit der feinen Abstufung und hohen Verfügbarkeit von MPLS zu verbinden. Weitere Merkmale der NetIron MLX Serie sind die Carrier-taugliche Hardware-Redundanz und Features für den Nonstop-Betrieb (z. B. Hitless Management Failover und Hitless-Upgrades des Betriebssystems). Dies ermöglicht den Aufbau skalierbarer und hochverfügbarer Netzwerke. QoS-Features (Quality of Service), ergänzt durch leistungsfähige Accounting und Billing- sowie OAM-Funktionen (Operations, Administration, Maintenance), versetzen Service Provider zusätzlich in die Lage, ihre Einnahmestruktur durch strikte Service Level Agreements (SLA) und zusätzliche Dienste aufzuwerten.

Für Internet-Edge-Aggregation und Routing-Funktionen ist die NetIron MLX-Serie zusätzlich mit der hardwarebasierten Layer 3 Routing-Technologie ´Brocade Direct Routing´ (FDR) ausgestattet. FDR bietet Netzbetreibern sicheres und robustes Routing mit Dual Stack IPv4/IPv6 Wire-Speed Geschwindigkeit. Die Switching-Router der NetIron MLX Serie unterstützen Hardware-seitig bis zu 512.000 IPv4-Routen in der Forwarding Information Base (FIB) sowie bis zu 2 Millionen BGP-Routen in der BGP Routing Information Base (RIB). Damit ebnen sie den Weg für leistungsstarke, skalierbare und kosteneffektive Internet-Edge/Aggregation-Installationen.

Die NetIron MLX-Serie empfiehlt sich überdies als potenter Rückhalt für anspruchsvolle, konvergierte Firmen-Backbones. Mit modernsten QoS-Features sowie Wire-Speed Unicast und Multicast-Routing für IPv4 und IPv6 ausgestattet, lassen sich mit den Routern konvergierte Backbones für den zuverlässigen Transport von Voice over IP (VoIP), Videodiensten und missionskritischen Daten realisieren. Virtuelles Routing per Multi-VRF ermöglicht Unternehmen die Einrichtung mehrerer Sicherheitszonen und vereinfachter VPNs für einzelne Anwendungen und Geschäftsbereiche, während gleichzeitig das gesamte Netzwerkmanagement rationalisiert wird. Zudem erreicht die Clos-Switch-Architektur der NetIron MLX-Router genügend Leistung für bandbreitenintensive Applikationen in größeren Cluster-Computing-Umgebungen. Durch ihre überragende Datenkapazität und die ultrakurzen Latenzzeiten unter 10 µs trägt die NetIron MLX-Serie zur Steigerung der Applikations-Leistung in High-End Computer-Clustern bei. Diese finden sich heute in zahlreichen Anwendungen: von anspruchsvollen Simulationen über Spezialeffekte für Kinofilme bis hin zu umfangreichen Datenerhebungen in physikalischen Forschungseinrichtungen.

 


FastIron SuperX Family

brocade_fsxDie neue SuperX-Familie besteht aus kompakten, modularen Layer 2/3 Switches und zeichnet sich durch die industrieweit höchste Gigabit Ethernet (GbE) und 10-GbE Dichte pro Rack aus. Dabei weisen die besonders kompakt gebauten Geräte - bis zu acht Systeme können in ein 7-Fuß-Rack installiert werden - den günstigsten Preis pro GbE und 10-GbE Port in einem modularen Switch auf. Wire-Speed-Durchsatz und Forwarding für jeden Port komplettieren das Leistungsportfolio der Produkte. Damit ist die SuperX-Familie eigens dafür ausgelegt, ein hohes Maß an Installations-Flexibilität, Investitionsschutz und Performance für die kommende Generation konvergierter Netzwerke zu bieten. Zusätzlich ist sie mit verschiedenen intelligenten Features ausgestattet, wie zum Beispiel einem hot-swap-fähigen, standardkonformen Power over Ethernet (PoE) Upgrade-Modul sowie dem betriebssicheren IronWare™-Paket mit Features für mehr Zuverlässigkeit und Sicherheit.

  • Basissystem unterstützt Layer 2 und elementare Layer 3 Funktionen (aufrüstbar auf volle Layer 3 Funktionalität)
  • Unterstützt 24-Port 10/100/1000 Glasfaser und PoE-Module, 24-Port GbE mini-GBIC Module, 2-Port 10-GbE Module mit modularer XFP-Optik sowie PoE-Upgrade-Module
  • Umfangreiche Quality of Service und Verfügbarkeits-Features für Sprachanwendungen
  • Integrierter leitungsgebundener und drahtloser Zugang

 


FastIron GS Series

brocade_gs

FastIron GS-Serie von Brocade Networks bietet bis zu 48 Class 3 PoE-Ports und lässt sich flexibel auf 10 Gigabit Ethernet aufrüsten. Besonders eignen sich die neuen Modelle der FastIron GS-Serie für die Implementierung von WLAN-, VoIP und schnellen Netzwerkfunktionen an den Außengrenzen des Netzwerks. Neben einer redundanten Stromversorgung im 1,5-HE-Format verfügen die neuen FastIron GS-Switches über Hot-Swap-fähige und im Feld austauschbare Netzteil-Module, die an der Rückseite des Systems installiert werden. Die 1+1-Redundanz garantiert die optimale Verfügbarkeit der neuen Switches.

  • Kompakte Basismodelle mit 24 bzw. 48 10/100/1000 MBit/s Ports, aufrüstbar mit Power over Ethernet (PoE) und zwei 10 Gigabit Ethernet Ports (optionales, im Feld aufrüstbares 2-Port 10 Gigabit-Ethernet XFP-Modul).
  • Höchste Kapazität in einem kompakten Switch mit Unterstützung für 48 10/100/1000 Class 3 IEEE 802.3af Power Over Ethernet (PoE) Ports.
  • Unterstützt VoIP-Equipment mit automatischer Voice-VLAN und QoS-Konfiguration, sowie WLAN-Installationen
  • Schutz von Zugang und Integrität des Netzwerks durch IronShield 360: Closed Loop- Erkennung und Eliminierung von Bedrohungen, 802.1x mit Multi-Device-Authentifizierung, dynamische VLAN-Zuweisung sowie erweiterte ACLs und MAC-Filter.
  • Gemeinsame Konfigurierung von Port Mirroring und Flow Traffic Sampling zur Implementierung von systemweitem Traffic-Monitoring für das Traffic Accounting, das Erkennen von Eindringversuchen, 802.1x Identitätsüberwachung, Kapazitätsplanung und das Isolieren von Störungen

 


FastIron Workgroup Edge X Series

brocade_fexDie neue FastIron Workgroup Switch X-Serie bieten eine höhere Flexibilität, mehr Zuverlässigkeit, erweiterte Sicherheit, umfangreiche Redundanz und ein neues Maß an Performance bei der Verbindung von Kupfer-Gigabit-Ethernet mit 10-Gigabit-Ethernet. Die leistungsfähige Hardware der FWS X-Serie, die ihren Schwerpunkt im Layer 2 Segment hat, bietet eine kostengünstige 10-Gigabit-Ethernet-Lösung mit einem hohen Return-of-Investment für Enterprise-Unternehmen und Service Providern. Somit ist die FWS X-Serie die ideale Lösung für 10-Gigabit-Ethernet vom Edge zum Core.

Für eine flexible Kostenstaffelung kann die FWS X-Serie mit Gigabit-Ethernet MiniGBIC geliefert und jeder Zeit mit 10 Gigabit Small Form Factor Pluggables erweitert werden.

Die Konzentration der FWS X-Serie liegt im Layer 2-Segment mit erweiterten Layer 2 Features wie unter anderem Quality of Service, Priorisierung, Rate Limiting, Extended ACLs und integriertem Gigabit over Copper. Die erweiterten Features im Layer 2 beinhalten das Metro Ring Protocol, SuperSpan und sFlow um auch komplexen Netzwerken in jeder Hinsicht gerecht zu werden.

  • FWS X424:
    20 10/100/1000Base-T Ports
  • FWS X448:
    44 10/100/1000 Base-T Ports
  • 4-Ports Combo GbE für 10/100/1000Base-T oder SFP SX, LX, LHA und CWDM Gigabit Ethernet
  • Optional 1 oder 2 Port 10-Gigabit-Ethernet-Erweiterung für XFP SR, LR oder ER Optiken (Field Upgradeable)
  • 1,5 HE
  • inkl. einem Power Supply mit der Option eines redundanten Power Supply
  • Advanced Layer 2 Switching

 


Brocade FastIron CX Series


brocade_fcxDie FastIron CX Series bietet eine neue Leistungsklasse für den Edge-Bereich von IP-Netzwerken. In der kompakten Baugröße von nur 1 HE verfügt die Lösung über 24 oder 48 10/100/1000 Ports - die bislang höchste Portdichte für PoE in einem Stackable Switch. Dazu kommen noch optionale 10 GbE Module für High-Performance Anbindungen. Die PoE Plus-Unterstützung ist bereits kostenlos integriert, so dass der FastIron CX Series mit 30 Watt pro Port für künftige Anforderungen gerüstet ist. Die Produkte lassen sich darüber hinaus nahtlos an die Anforderungen eines Unternehmens anpassen. Bis zu acht physische Switches können in einem logischen Switch zusammengefasst werden (Stackable), so dass ein flexibler Ausbau möglich ist. Ausserdem verfügt er über neue Funktionalitäten wie vollständiges IPv4 Layer 3 Routing, falls die Netzwerkanforderungen steigen.

 


BigIron RX Series Switches


brocade_brxDie Switch-Familie BigIron RX ist momentan die Ethernet-Switching-Lösung mit der höchsten Dichte auf dem Markt und bietet einen Durchsatz von 110 GBit/s je Rack-Einheit. Die Switch Fabric aller drei Modelle erzielt eine non-blocking Vollduplex-Kapazität von 96 GBit/s für jedes Full-Width-Modul bzw. von 48 GBit/s je Half Slot-Modul. Die BigIron RX-Serie ist die einzige Switch-Familie, die heute schon für zukünftige 40 GbE- oder sogar 100 GbE-Netzwerke ausgelegt ist. Für den Netzwerkbetreiber bedeutet diese Skalierbarkeit ein erhebliches Maß an Investitionsschutz für die Zukunft. Das Half-Slot-Design ermöglicht hierbei einen fein abgestuften Ausbau von 24 10/100/1000 MBit/s Ethernet auf 64 10-GE-Ports.

 


Brocade TurboIron 24X Switch

brocade_t24x


Der kompakte Switch Turbo Iron 24X verfügt über 24 Ports mit einem Durchsatz von 10 Gigabit Ethernet, beziehungsweise 1 Gigabit Ethernet und einer niedrigen Latenzzeit für Server-Zugriffe. Das System erhöhe die Flexibilität sowie die Zuverlässigkeit und biete Erweiterungsmöglichkeiten. Im Vergleich zu 10 Gigabit-Ethernet-Produkten anderer Hersteller benötigt der Switch pro Port nur die Hälfte der Energie. Das Gerät bietet zudem IPv6-Support.

  • Höchst effiziente Leistung und front-to-back airflow Kühlung, automatische Lüftergeschwindigkeitsanpassung.
  • Hohe Betriebsbereitschaft, sehr gute Lastverteilung, automatisches Umschlaten der Stromversorgung und Dreifachkühler Baueinheit
  • End-to-end QoS with hardware-based marking, queuing, and congestion management
  • Eingebaute Per-Port sFlow Einsatzmöglichkeiten zur Unterstützung von hardware-basierendes Traffic Monitoring
 
© magellan netzwerke GmbH | Max-Reichpietsch-Straße 2 | 51147 Köln | Deutschland | Tel: +49 2203.92263-0 | Fax: +49 2203.92263-99